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2KAN JPSEC - Sicherheitsaspekte von JPEG 2000
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Die Ent­wick­lung des Inter­net und die Fort­schritte der Computer­technik haben zu einem starken Zuwachs von digitalen Inhalten geführt, der effizient kopiert, weiter­ver­arbeitet und mit ver­nach­lässig­baren Kosten sowohl zur legalen als auch zur illegalen Nutzung ver­teilt werden kann. Die Sicher­heits­aspekte von JPEG 2000 sind daher für viele An­wendungen der Bild­ver­arbeitung sehr wichtig.

Zu diesem Zweck werden im Teil 8 des Standards, JPEG 2000 Secured (JPSEC) Methoden und Lösungen in Bezug auf die Sicher­heit von Über­tragungen, den Schutz des Inhalts, den Schutz von Tech­no­logien und die Er­zeugung, den Erwerb und den Aus­tausch von ge­schützten JPEG 2000 Dateien spezifiziert.

Anwendungen für JPSEC finden sich zu Beispiel in folgenden Bereichen: 

  • Verschlüsselung:
    JPSEC wird einen flexiblen Mecha­nis­mus zur Ver­schlüsse­lung von Bild­inhalt und Meta­daten in ver­schie­denen Stufen und Stärken zur Ver­fügung stellen.
  • Authentifizierung:
    JPSEC erlaubt die Über­prüfung der Authen­tizität einer Quelle.
  • Integrität:
    JPSEC wird die Über­prüfung der Echt­heit der Daten erlauben. Dies beinhaltet sowohl eine leichte Über­prüfung, als auch Mechanis­men zur Be­stimmung von Bild­teilen, deren Integrität in Frage zu stellen ist.
  • Zugriffsrechte:
    JPSEC wird den bedingten Zu­griff auf be­stimmte Bereiche des Bildes oder die damit ver­bundenen Meta­daten er­mög­lichen. Bei­spiels­weise könnte einem Nutzer nur die An­sicht einer niedrigen Auf­lösung (Vor­schau) eines Bildes erlaubt werden.
  • Besitzrechte:
    JPSEC wird den Schutz des Copy­right er­lauben. Dies um­fasst sichere Methoden zur Identifi­zierung des Be­sitzers und die kontrollierte Ver­arbei­tung einer JPEG 2000-Datei und des in ihr ge­speicherten Bildes.

Die dem zugrunde liegen­den Techniken zum Schutz des Inhalts be­inhalten digitale Signaturen, Wasser­zeichen, Ver­schlüsselungen und Schlüssel­erzeugung und -mana­ge­ment. Diese Techniken werden durch eine Regis­trie­rungs­stelle (regis­tration authority) er­mög­licht. Dies bedeutet, dass alle Techniken vor ihrem Ein­satz bei einer zentralen Stelle registriert und eindeutig identifiziert werden müssen.

Die 2KAN-Partner werden einen Sicher­heits­algo­rithmus ent­werfen, welcher die hier­archische Struktur von JPEG 2000 nutzt, und damit den kontrollierten Zugriff demonstrieren. Der Ansatz wird sich an bewährte Lösungen wie DES oder AES anlehnen. Die Imple­men­tierung wird inner­halb des 2KAN-Systems demonstriert.

Das Ziel von 2KAN ist es, allen Bürgern, Biblio­the­ken, medizi­nischen Ein­richtungen, usw., neue sichere Arbeits­metho­den zu schaffen. Sicher­heit und Authen­tifizierung sind die Key-Features und IPR und Zu­griffs­schutz be­stimmen über den Erfolg der Tech­no­logie. Durch die Ver­füg­bar­keit starker Ver­schlüsse­lung inner­halb von JPEG 2000-Dateien werden Foto­grafen, Kuratoren, Museums­direktoren, Archive, Mediziner, usw., in der Lage sein, alle Vor­teile von JPEG 2000 zu Nutzen, ohne sich über Copy­right, Daten­schutz und Sicher­heit Gedanken machen zu müssen.

Durch seine Nähe zu professio­nellen Bild­ver­wertern, wie Presse­agen­turen und Kultur­organi­sationen, hat 2KAN die besten Mög­lich­keiten, um den kritischen Bereich des Kopier­schutzes an­zu­gehen. Aber das Projekt hat auch Ver­bin­dungen zum medizi­nischen Bereich, wo Zugriffs­kontrolle, Authen­ti­fizierung und Daten­schutz einen hohen Auf­wand an Sicherung mit Ver­schlüsse­lung der Bild- und Meta­daten erfordern.

 


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des Fünften Rahmenprogrammes der Europäischen Kommission.


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